Strand Playa de las Teresitas auf Teneriffa
Playa de las Teresitas ist der „Hausstrand“ von Teneriffas Inselhauptstadt Santa Cruz.
Der beliebte Strand liegt am Fuße des Anagagebirges, ungefähr 9 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt.
Hier glaubt man sich an die Karibik versetzt, denn dieser nicht natürlich gewachsene Strand unter den zahlreich gepflanzten, schattenspendenden Palmen ist hellgelb!
Die natürlich entstandenen Strände Teneriffas haben auch ihren Reiz, doch es sind pechschwarze Lavastrände.
Zu verdanken hat Santa Cruz diese goldgelbe Pracht einer Aktion in den siebziger Jahren.
1973 wurde der eigentliche Strand an der felsigen Küste mit Sand aus der Westsahara optisch aufgepeppt.
Es wurden tausende Tonnen Saharasand verteilt auf mehr als 4 Millionen Sandsäcke mit mehreren Schiffslandungen an die Küste importiert.
Damals gehörte das Gebiet noch zur spanischen Kolonie, so wurde im Zuge des Tourismus der künstliche Strand, der gleichzeitig der längste Strand der Insel Teneriffa ist, als Attraktion aufgebaut.
Vorgelagerte Steinriffe - ebenfalls künstlichen Ursprungs - sorgen dafür, dass
der kostbare Importschlager durch eine lang gezogene Mole geschützt liegt.
Sie dient gleichzeitig als Wellenbrecher. Durch die Mole bekommt man beim Baden im Atlantik das Gefühl, als schwimme man in einem großen Meerwasserschwimmbecken mit kristallklaren, sauberen Wasser.
Der einladende Sandstrand ist an den Wochenenden im Sommer recht gut besucht, dann erholen sich hier die Bewohner der Inselhauptstadt zu Tausenden an diesem herrlichen Fleck.
Man erreicht den Strand von Santa Cruz de Tenerife aus bequem mit dem Bus 910.
Jung und alt genießen hier ein paar vergnügte Stunden in der Sonne, abseits der Stadt. Jugendliche Einheimische toben in der Hochsaison vergnügt durch das Wasser bis zu der Mole und klettern dort die Steine empor.
Ein Geheimtipp ist Playa de las Teresitas jedoch unter der Woche, auch wenn dann nicht alle Strandbars geöffnet haben. Dafür ist der schöne, ausladende Strand fast menschenleer und man kann sich ausbreiten und ungestört unter eine Palme legen. Im Rücken hat man das schöne Panorama der Berge.
Besonders für Reisende mit Kindern ist der schöne, helle Sandstrand in der Woche unbedingt empfehlenswert. Beim Schnorcheln im klaren, seichten Wasser lassen sich Fische beobachten.
Ausreichend Parkmöglichkeiten und sogar Duschen für den Gästeansturm am Wochenende sind in Strandnähe vorhanden.
An der Playa de las Teresitas kommt nie Langeweile auf, hier werden fast ständig sportliche Aktivitäten in Form von Beach-Volleyball, Strandaerobics und ähnlichem angeboten. Man findet zumindest in der leereren Saison im Mai und ab September saubere, gepflegte Einrichtungen vor.
Oberhalb der Playa de las Teresitas hat man von einer Anhöhe aus einen sehr schönen Blick auf das lebhafte Strandtreiben. Überall gibt es kleine Bars, ein paar preiswerte Kioske und Restaurants, die zu kleinen Snacks zwischendurch - den berühmten Tapas - oder anderen kleinen Leckerbissen verführen.
Wer sich für frischen Fisch und Meeresfrüchte begeistern kann, wird sich hier wie im Schlaraffenland fühlen.
Auch eine Sonnenliege kann für 2 Euro pro Tag direkt am Strand angemietet werden. Um einfach am feinsandigen Strand auf einem Handtuch im Sand zu liegen, ist es hier meist zu windig.
Am anderen Ende des an die 2 Kilometer langen Kunststrandes, weit im Nordosten der Insel liegt der beschauliche Fischerort San Andres.
Der kleine Ort hat mehrere tausend Einwohner, ist aber touristisch relativ unerschlossen, denn nur wenige Urlauber verirren sich hierher.
Ausgehend von San Andres kann man herrliche Ausflüge ins nahe gelegene Anagagebirge unternehmen.
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