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Ihr Reiseführer für Teneriffa

Die Baleareninsel Teneriffa


Allgemeines
Die größte der Kanarischen Inseln ist auch gleichzeitig eine der bei Urlaubern beliebtesten: Teneriffa. An ihrer breitesten Stelle ist Teneriffa etwa fünfzig Kilometer breit, die Länge beträgt insgesamt rund achtzig Kilometer. Fast 853.000 Menschen leben auf der Insel.


Klimatisch gesehen wird Teneriffa auch als Insel des "Ewigen Frühlings" bezeichnet, denn es ist hier ganzjährig mild. Es gibt nur wenige Phasen, in denen Temperaturen von 35 Grad Celsius erreicht werden. Die Sommermonate sind im Allgemeinen sehr trocken, nur in den höheren Regionen und im Norden der Insel fällt öfter etwas Nieselregen. Hier regnen sich die Wolken an den Bergen ab. Die Wolken haben sich durch die Passatwinde gebildet, die sich mit Feuchtigkeit vollsaugen und diese bei Kontakt mit den Bergen oder mit den hier zu findenden Kiefer- und Lorbeerwäldern abregnen lassen.

 



Entstehung
Die Insel Teneriffa hat einen vulkanischen Ursprung, das heißt, vor etwa sieben bis fünf Millionen Jahren schuf eine vulkanische Tätigkeit diese Insel. Das Anagagebirge, das sich im Nordosten der Insel befindet, ist auch die älteste Region von Teneriffa. Sehr als ist außerdem das Tenogebirge, das sich im Nordwesten befindet. Das Teidemassiv, das sich im Inselinneren befindet, ist jüngeren Ursprungs. Hier ist auch der höchste Berg von ganz Spanien zu finden, der Pico del Teide. Bis zum Jahr 1909 gab es immer noch Vulkanausbrüche.

Pflanzen- und Tierwelt
Auf Teneriffa ist eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren beheimatet, die zum Teil sogar nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Die Kanarische Kiefer und der Kanarische Drachenbaum sind nur zwei Beispiele der nur hier vorkommenden Pflanzen. Sehr eindrucksvoll sind die großen Kakteen, die irgendwann aus Amerika hier hergebracht wurden und inzwischen aber völlig verwildert sind.

 

Auch die Weihnachtssterne sind auf Teneriffa beheimatet. Dies sind sehr große Büsche, hier in Deutschland kennt man sie nur als kleine Pflanzen, die es in Töpfen zu haben gibt.


Säugetiere gibt es auf Teneriffa eher wenig. Allerdings lebt hier noch eine Wildkatzenart, zu finden ist sie in dem Teidemassiv. Die Vogelwelt ist dafür umso artenreicher. Daher ist Teneriffa besonders auch bei Urlaubern beliebt, die die Natur beobachten wollen und Vögel in ihrer freien Wildbahn sehen möchten.
Sehr interessant sind auch die Wale, die an den Küsten Teneriffas zu beobachten sind. Sie kommen hier so zahlreich vor, wie sonst an kaum einem anderen Ort der Welt.

Beliebte Urlaubsregionen
Das Feriengebiet Playas de la Americas befindet sich im Süden von Teneriffa an der Costa Adeje. Das Gebiet lockt durch seine zahlreichen Sandstrände und die auf Touristen zugeschnittene Infrastruktur mit all seinen Hotels, Bars, Restaurants und Diskotheken. Zudem ist die Zahl der Sonnenstunden hier höher als in jedem anderen Gebiet der Insel.


Die Ostküste von Teneriffa ist bei Touristen etwas weniger bekannt, da es sich um kein reines Urlaubsgebiet handelt. Doch eben weil diese Region bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist, kann der Urlauber hier sehr schön die Natur und Ruhe genießen.


Die Nordküste von Teneriffa kann gleich mit zwei touristischen Hauptzielen aufwarten. Eines davon ist das bekannte Puerto de la Cruz. Hier befindet sich der Loro Parque und ein sehr bekannter Botanischer Garten, in dem eine Artenvielfalt zu sehen ist, wie in sonst keinem Garten der Insel. Das zweite Gebiet ist Icod de los Vinos. Besonders bemerkenswert und ein touristischer Anziehungspunkt ist der Drachenbaum, der hier wächst. Es ist der größte der Welt.


An der Westküste von Teneriffa befindet sich Masca, ein Bergdorf mit gerade einmal einhundert Einwohnern. Von hier aus kann man eine Schlucht hinabsteigen und die faszinierende Gartenlandschaft von Masca erkunden. Durch diese führt ein wahres Labyrinth aus Schluchten und Felsen, das direkt am Meer endet, wo auch gebadet werden kann. Von hier aus kann der Urlauber auch mit dem Boot an Los Gigantes vorbeifahren, oder er klettert die Schlucht nach Masca wieder hinauf. Andere Wege gibt es nicht.


An der Südküste von Teneriffa befindet sich der Ort Los Christianos. Es ist ein hübscher kleiner Touristenort mit einem kleinen Hafen. Von hier aus führen Bootstouren an den Klippen von Los Gigantes vorbei oder der Reisende kann auch nach La Gomera übersetzen.

Geheimtipps
Leider sind viele der Geheimtipps auf Teneriffa inzwischen keine mehr, sie entwickeln sich nach und nach zu touristischen Hochburgen. Doch an einigen Orten ist zumindest noch kein Massentourismus feststellbar, so dass sich ein Besuch auf für Individualurlauber lohnt. Ein Beispiel dafür ist das Tenogebirge. Hier kann man wunderbar klettern und die Schluchten erkunden.

 

Die Vegetation ist recht bizarr und ein Ausflug zu oben bereits beschriebenen Bergdorf Masca lohnt sich auf jeden Fall. Ein weiteres Beispiel ist der Bergrücken Cumbre Dorsal. Wandert man ihn von der Nordostspitze der Insel bis hin zum Teidemassiv entlang, durchquert man nahezu alle Vegetationszonen, die es auf der Erde überhaupt gibt.

 

 

Diese Touren sollten aber nur mit ortskundigen Führern unternommen werden, da das Wetter auch schnell einmal umschlagen kann und eine Wanderung auf eigene Faust rasch zu einem gefährlichen Abenteuer werden kann. Sehr bemerkenswert ist auch der Strand von Puerto Santago. Der Sand in dieser Bucht ist beinahe schwarz.

Weitere Aktivitäten
Teneriffa bietet sowohl Bade- als auch Natururlaubern jede Menge. Das Baden ist natürlich vor allem in den Sommermonaten recht angenehm, wenn die Wassertemperaturen zum Teil bis auf 28 Grad Celsius steigen. Im Winter können vor allem Kletter- und Wandertouren unternommen werden, es werden auch geführte Radtouren angeboten.

 

Im Teidemassiv kann im Winter sogar eine Schneeballschlacht veranstaltet werden. Ein Mietwagen kann dabei auch sehr empfehlenswert sein, so können an verschiedenen Tagen auch Touren in unterschiedlichen Gegenden der Insel unternommen werden.
Ein Besuch der Freizeitparks, wie zum Beispiel des oben genannten Loro Parques, kann ebenfalls ein tolles Erlebnis sein.

 




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